Jeder Fünfte hat eine Lernschwäche Christian Köhler (LR) 13.01.2015-13:19   TOP 
Tag der offenen Tür der Oberschule Krauschwitz / Informationen zu Fördermöglichkeiten

Zum Tag der offenen Tür an der Geschwister-Scholl-Oberschule in Krauschwitz haben sich Eltern und Kinder ihre zukünftige Schule angesehen. Dabei haben Lehrer einen Einblick in Förderschwerpunkte und Ganztagsangebote gegeben.




Natalie aus der Zehnten zeigt Jason Prietz unter Anleitung von Lehrerin Steffi Hahn ein Experiment im Chemiekabinett der Schule.
Foto: Köhler


Die Türen der Geschwister-Scholl-Oberschule stehen weit offen. Eltern und (Noch-)Grundschüler nutzen die Möglichkeit gern, um sich in der Schule und den Fachkabinetten umzusehen. Der zehnjährige Jason Prietz aus Weißwasser sieht sich zusammen mit Mutti und Bruder Juan die Schule an. "Mein Bruder geht schon seit drei Jahren auf die Schule", sagt er. Nun möchte auch er auf die Krauschwitzer Schule. "Wir haben hier gute Erfahrungen gemacht", bestätigt Mutter Dana Prietz. Der Zehnjährige macht am liebsten Sport. "Dafür haben wir viele Ganztagsangebote und AG's" erklärt der stellvertretende Schulleiter Frank Seidel.

Unterdessen sitzen in der zweiten Etage Kerstin Gieseking und Karin Tillack, die sich um den Förderunterricht der Schule kümmern. "Wir beobachten in den letzten Jahren eine Zunahme von Lese- und Rechtschreibschwächen (LRS)", sagt Kerstin Gieseking. Im Schnitt würden fünf Schüler in jeder Klasse sitzen, die eine solche Teilleistungsschwäche aufweisen. In den ersten Wochen des neuen Schuljahrs müssen deshalb alle neuen Schüler ein Übungsdiktat schreiben. "Anhand der dabei durchgeführten Fehleranalyse können wir einen Verdacht auf Legasthenie feststellen", so Gieseking. Anschließend biete die Lehrerin den Eltern an, das Kind durch das Schulamt in Bautzen auf LRS diagnostizieren zu lassen. "Dies ist besonders für den weiteren Schul- und Ausbildungsweg wichtig", erklärt sie. Legasthenie sei keine Krankheit, sondern angeboren und bleibe ein Leben lang. Daher würde der Schüler einerseits in anderen Fächern das oft schlechtere Schriftbild nicht bewertet bekommen, andererseits könnten die Fördermöglichkeiten an der Schule genutzt werden. "Für LRS haben wir parallelen und getrennten Förderunterricht und Materialen für die Klassen fünf bis neun", beschreibt Kerstin Gieseking.

Im Bereich der besonderen Rechenschwäche ist Karin Tillack verantwortlich. "Oftmals zeigt sich eine Rechenschwäche schon im Grundschulalter", so Tillack. Ohne die Mitarbeit der Eltern gehe es aber auch hier nicht. "Gerade in Mathe sollten die Kinder durch eine spezielle Methodik unterrichtet werden", erklärt sie. Stundenlanges Üben mit den Eltern bringe dabei wenig, sondern fördere oftmals nur die Unlust des Kindes.

In Krauschwitz wird für beide Schwächen jeweils eine Förderstunde pro Woche angeboten.


 Krauschwitzer nehmen Sportanlagen in Besitz Lausitzer Rundschau (Gabi Nitsche) 19.06.2014-09:05   TOP 
Investitionskosten: 230 000 Euro / Nun fehlt bei der Modernisierung der Oberschule nur noch ein Puzzle-Stück

Nach der knapp 1,5 Millionen teuren Sporthalle 2013 sind nun auch die Außensportanlagen fertiggestellt. Am gestrigen Mittwoch weihten ihn die Krauschwitzer Oberschüler mit Bürgermeister und Gemeinderäten zünftig ein.


Weitere Fotos in der Bildergalerie! HP-Team


"Tooor!" erschallt der Jubel vom Soccer-Platz, wo Fünftklässler gerade ein kleines Turnier austragen. Ja, das Fußball-WM-Fieber grassiert auch an der Oberschule Krauschwitz. Die laut Volksmund schönste Nebensache der Welt bildete eine Station innerhalb der Aktion "Kinder stark machen mit dem DFB-Fußballabzeichen".

Besser als mit Sport lässt sich wohl eine neue Anlage wie diese nicht einweihen. Und so testeten die Mädchen und Jungen aus der Klasse 5a die neue 200-Meter-Tartanbahn bei einem Staffellauf auf Herz und Nieren. "Das läuft sich super, so weich und schön", schätzt Ben ein. Er hat als Schlussläufer dem Team "Blau" zum Sieg verholfen. "Vor allem am Start merkt man den Unterschied. Und wenn man hinkracht, tut das nicht so weh wie auf einer Bitumbahn", ist der Fünftklässler überzeugt. Sportlehrerin Sabine Liebsch gibt den Kindern recht. "Die Bahn ist super. Es läuft sich viel besser."

Insgesamt umfassen die Außensportanlagen eine Fläche von knapp 3000 Quadratmetern. Neben der 200-Meter-Bahn gehören ein Handball- und Volleyballfeld genauso dazu wie die eingezeichnete 100-Meter-Bahn sowie eine Kugelstoß- und eine Weitsprunggrube.

Mittendrin liegt der Mini-Soccer-Platz. Den bekam die Oberschule vor sechs Jahren. Krauschwitz schätzte sich damals glücklich, dass einer von 1000 Bolzplätzen bundesweit hier gebaut wurde. Die Aktion startete der Deutsche Fußballbund nach der WM 2006 und übernahm von den 35 000 Euro Kosten 23 000 Euro. Gemeinde und Sponsoren brachten die Differenz auf.

Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) erinnerte bei der gestrigen Einweihung, dass Kommune und Schulleitung seit Jahren gemeinsam bemüht seien, die Schule voranzubringen. Die neue Sporthalle, die im März 2013 fertig gebaut wurde, ist ein Beweis dessen. Über fünf Jahre war Krauschwitz dafür Fördermitteln hinterhergerannt, bis sich endlich 2011 über die Integrierte ländliche Entwicklung (Ile) in der östlichen Oberlausitz eine Chance bot. Die ließ man sich nicht entgehen. Über eine Million Euro schusterte das Land aus diesem Topf für den Bau der Einfeld-Sporthalle in Passivbauweise zu einschließlich Außensportanlagen. Als dafür ein Nachschlag gebraucht wurde, erhielt Krauschwitz auch diesen. Bürgermeister Mönch dankte dafür, ebenso dem Gemeinderat, der den Weg für das Vorhaben freimachte, und Jürgen Dürr, Baufachmann in der Gemeindeverwaltung, sowie Hagen Neumann vom Planungsbüro Ussath.

Freude und Stolz empfinden die Schüler und Lehrer, wenn sie die schöne neue Anlage betrachten. Das betonte Frank Seidel, der stellvertretende Schulleiter. "Klein, aber fein und eine super Sache für Schüler und uns Kollegen."Seidel lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit den einheimischen Firmen. "Ich hoffe, wir sehen uns auch beim letzten Bauabschnitt wieder", hielt Seidel den Finger in eine offene Wunde – die ausstehende Sanierung des Hauptgebäudes. Vor neun Jahren wurde mit der Sanierung der Oberschule begonnen. Ein Anbau entstand. Der Zahn der Zeit nagte am Altbestand weiter. Dann wurde die Sporthalle erneuert. Was fehlt, seien Haupthaus und Mittelgang. "Wenn wir das noch schaffen würden, wären wir super zufrieden", wandte sich Frank Seidel an Bürgermeister und Räte. Das wäre der letzte Bauabschnitt und das letzte Stück im Puzzle.
       Lausitzer Rundschau  


 Sport frei für Krauschwitz Sächsische Zeitung (Thomas Staudt) 19.06.2014-06:19   TOP 
Der neue Sportplatz an der Oberschule ist eingeweiht. Nun fehlt nur noch ein letzter Schritt zu Sanierung des gesamten Gebäudeensembles.


Mit einem Staffellauf und einem Fußballspiel eröffneten Schüler der Oberschule Krauschwitz gestern den neuen Sportplatz. Foto: as

Er habe früher ganz passable Weiten erzielt, erinnert sich Bürgermeister Rüdiger Mönch, tritt mit dem rechten Fuß auf den Absprungbalken, beugt sich leicht über die Weitsprunggrube und deutet mit rudernden Armen an, wie das wohl ausgesehen haben könnte. Eine kleine Episode am Rande der offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten für den neuen Sportplatz der Geschwister-Scholl-Oberschule gestern in Krauschwitz. Kurze Zeit später, die Reden sind gerade verklungen, geht Rüdiger Mönch über die bloße Andeutung hinaus und dreht gemeinsam mit Gemeinderäten, den Planern, Vertretern der ausführenden Firma und des Landkreises Görlitz eine erste Ehrenrunde auf der neuen 200-Meter-Bahn. Noch etwas später rollt, passend zur Fußball-WM, das Leder. Doch da stoßen die Ehrengäste bereits auf das Vollbrachte an.

Und das kann sich wirklich sehen lassen. In einer Bauzeit von acht Monaten entstanden Laufstrecken für 60 und 100 Meter, die 200-Meter-Bahn, eine Weitsprung- und eine Kugelstoßanlage sowie ein zentrales Volleyballfeld, das so gebaut ist, dass auch Handballspiele möglich sind. Integriert in die Sportanlage ist das Fußball-Kleinfeld, das der Deutsche Fußballbund DFB bereits 2008 sponserte.

Nutzen sollen die Anlage neben den Schülern auch Vereine. Das geht allerdings nur in Absprache mit der Gemeinde. Die Anlage ist umzäunt und mit einer Schließanlage gesichert. Damit zieht die Verwaltung die Lehren aus der Vergangenheit. Der alte Sportplatz war immer wieder mit Scherben und Müll übersät. Für Vandalen gilt die Devise: Wir müssen draußen bleiben! „Eigentlich wollen wir niemanden aussperren. Der Platz soll ja genutzt werden. Aber wir müssen jetzt besser kontrollieren als früher“, sagt Rüdiger Mönch. Über den Schulsport hinaus ist die Nutzung der Anlage deshalb nur mit Chip möglich.

Insgesamt 230000 Euro investierte die Gemeinde in die Anlage. 76000 Euro sind Eigenmittel. Der größere Anteil kommt aus Fördermitteln der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). Die Entscheidung des zuständigen Regionalmanagements, einen finanziellen Nachschlag zu genehmigen, nennt Rüdiger Mönch weitsichtig. Für die Schule ist der Sportplatz unbezahlbar. Nun könne der Lehrplan ganz anders aufgestellt werden als bisher, sagt Jürgen Dürr vom Bauamt. Denn bis dato mussten Schüler und Lehrer für den Sportunterricht im Freien bis ins Stadion marschieren. Das bedeutet fast eine halbe Stunde Fußweg. Für eine Strecke. „Ich weiß gar nicht, wie die Schule das bisher eingetaktet hat“, so Dürr.

Wie richtig er liegt, kann Frank Seidel nur bestätigen. „Ihr habt jetzt die besten Sport- und wir die besten Arbeitsbedingungen“, sagt der stellvertretende Schulleiter und Sportlehrer an die Schüler gewandt. Seidel hebt trotz des freudigen Anlasses mahnend den Zeigefinger. Die jüngsten Sanierungen haben die Schule sehr vorangebracht, sagt er. West- und Ostflügel des Ensembles aus den 50er Jahren und der neue Sportplatz im Süden können sich sehen lassen. Im Westen steht die für knapp 1,5 Millionen Euro sanierte Turnhalle. Integrativer Bestandteil des Projekts waren die jetzt eingeweihten Außensportanlagen. Einzige Lücke ist der Haupttrakt, und der liegt im Norden. Seine Erneuerung steht noch aus. Krauschwitz wird wohl weitere Fördermittelanträge schreiben müssen.
       Sächsische Zeitung  


 Kinder erkunden Oberschule Lausitzer Rundschau 15.01.2014-19:45   TOP 
Kleinsportanlage der Krauschwitzer Einrichtung noch im Bau
Ein Kommen und Gehen hat am späten Montagnachmittag im Gebäude der Oberschule "Geschwister Scholl" in Krauschwitz geherrscht. Grund dafür war der traditionelle Tag der offenen Tür.


Zum Tag der offenen Tür wurden im Chemiekabinett unter Leitung von Chemielehrerin Carola Kästner (r.) und den Schülern Emanuel Trautmann (l.) und Enrico Pohl (M.) Experimente vorgeführt. Unter anderem ging es darum, Farbstoffgemische zu trennen.

Die Eltern haben mit ihren Kindern innerhalb von zwei Stunden ausgiebig Gelegenheit gehabt, sich die Lernbedingungen an der Schule anzuschauen und sich über Lerninhalte der Klassenstufe fünf bei den Fachlehrern zu informieren. Dabei sind jedes Jahr besonders die Grundschüler der jetzigen vierten Klassen der Region angesprochen, die für das kommende Schuljahr den Wechsel an eine Oberschule beabsichtigen.

Auch Jacqueline Schröder (33), Ehemann Ricardo (34) und Sohn Marvin-Luca aus Bad Muskau schlenderten durch die Krauschwitzer Schule: "Für unseren Sohn steht es schon fest, dass er diese Schule hier in Krauschwitz besuchen wird. Seine jetzigen Klassenkameraden aus Bad Muskau kommen fast alle mit und so freut er sich schon drauf", sagt Jacqueline Schröder. In den Fachkabinetten probierten die künftigen Oberschüler gern kleine Experimente aus. Im Chemiekabinett luden Lehrerin Carola Kästner und die Neuntklässler Enrico Pohl und Emanuel Trautmann zu mehreren interessanten Experimenten ein.

Diesen Tag der offenen Tür nutzten auch gern die Schüler der jetzigen sechsten Klassen, um sich die Inhalte der Neigungskurse für das kommende Schuljahr anhand von Schautafeln erklären zu lassen. Dabei stand die Auswahl für die Oberschüler von Kreativwerkstatt über Fitnesslandschaft bis hin zur russischen Sprache.

Diana Reckzeh lockte die Besucher gern in ihren Raum, wo es Informationen zum Ganztagsangebot gab: "Ich bin eine ehemalige Mutti hier aus der Schule und lade immer mittwochs zum Töpfern ein. Neben Töpfern entstehen aber auch sehr viele andere kreative Dinge. Zu besonderen Anlässen im Jahr wird gebastelt wie 3-D-Karten oder Weihnachts- und Osterschmuck. Dafür besteht bei den Schülern großes Interesse", sagte Diana Reckzeh.

Sehr kooperativ geht es zwischen der Oberschule Krauschwitz und den Grundschulen aus Sagar und Bad Muskau zu. "Doch wir sind auch jederzeit für die Grundschüler aus der Region offen. Die Entscheidung liegt bei den Eltern", so Michael Christoph, der bereits seit 1997 an der Krauschwitzer Bildungseinrichtung als Schulleiter tätig ist.

Sehr positiv gestimmt ist er über die Fertigstellung des ersten und zweiten Bauabschnittes an seiner Schule und über die nagelneue Turnhalle. Die Sanierungsarbeiten wurden bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt. "Unsere Schule ist teilsaniert. Es steht noch der dritte Bauabschnitt an. Einige Fachunterrichtsräume sind dringend zu modernisieren. Auch die Sichtseite an der Außenfassade gehört dazu. Immerhin ist das Schulgebäude 56 Jahre alt und nach dieser langen Zeit fallen schon immer wieder einmal Sanierungsarbeiten an. Gegenwärtig wird unser Sportplatz erneuert. Diese Kleinsportanlage soll auf jeden Fall noch in diesem Schuljahr übergeben werden", so der Schulleiter.

In der Oberschule Krauschwitz werden 230 Schüler in zehn Klassen in den Klassenstufen fünf bis zehn von 21 Lehrern unterrichtet.

Martina Arlt(LR)
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 Aus Tradition verbunden – Krauschwitzer Mittelschule feiert 55-jähriges Bestehen Lausitzer Rundschau 06.05.2013-05:39   TOP 
Rund 400 Gäste kamen am Freitag / Kollegium sieht Schulstandort als gesichert für die Zukunft an / Stolz auf die neue Sporthalle
Krauschwitz Wer am vergangenen Freitag in die Mittelschule nach Krauschwitz gekommen war, der fühlte sich zurückversetzt in die auch nicht immer gute, aber alte Schulzeit. Lehrer, die ihre längst grau melierten Ehemaligen drückten und herzten, und Schüler, die mit Stolz und Freude präsentierten, was sie zuvor monatelang vorbereitet hatten, stifteten eine festliche Atmosphäre.

Wer am vergangenen Freitag in die Mittelschule nach Krausch witz gekommen war, der fühlte sich zurückversetzt in die auch nicht immer gute, aber alte Schulzeit. Lehrer, die ihre längst grau melierten Ehemaligen drückten und herzten, und Schüler, die mit Stolz und Freude präsentierten, was sie zuvor monatelang vorbereitet hatten, stifteten eine festliche Atmosphäre. Birkengrün, Blumen, Girlanden und ein Maibaum im Schulhof gaben den geschmückten Rahmen des 55. Krauschwitzer Schuljubiläums, das unter dem Motto "Schulhof- und Bauernmarkt" firmierte. Biologielehrerin Steffi Hahn und ihre siebten Klassen hatten sich bereits im vergangenen Schuljahr mit dem Thema Wild- und Gartenkräuter beschäftigt, gelernt, wie Öl und Essig entstehen. "Wir haben leere Flaschen gesammelt, so hat heute jeder Gast die Möglichkeit, Krausch witzer Kräuteressig oder -öl mit nach Hause zu nehmen.

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 Premiere für Jubiläums-Ausgabe des Krauschwitzer Schuljahrbuchs Lausitzer Rundschau 03.05.2013-08:12   TOP 
Feier am heutigen Freitag mit Bauernmarkt

Krauschwitz Das diesjährige Fest der Mittelschule Krauschwitz findet am heutigen Freitag von 15.30 bis 19 Uhr statt.

Das diesjährige Fest der Mittelschule Krauschwitz findet am heutigen Freitag von 15.30 bis 19 Uhr statt. Dazu verwandelt sich das ganze Schulgelände in einen frühlingshaften Schulhof- und Bauernmarkt mit vielen interessanten Stationen und Angeboten, teilt Schulleiter Michael Christoph mit.

Liebevoll haben Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam ein Schulfestprogramm mit vielen Attraktionen auf die Beine gestellt, unter anderem mit Bastelstationen, der Vorführung alter Handwerksfertigkeiten, einem Fußballvergleich zwischen Eltern und Schülern, Darbietungen der Big Band der Musikschule Fröhlich, vielen Spielstationen für Groß und Klein und anderes mehr.

Zu einem richtigen Markt auf dem Lande gehört auch der Verkauf von selbst herrgestelltem Kräuteressig, Nistkästen und dekorativen Töpferarbeiten. Außerdem werden Landwirtschaftsgeräte und Technik früherer Jahre zu betrachten sein.

"In diesem Jahr begehen wir auch das 55. Jubiläum unseres Schulgebäudes. Aus diesem Anlass haben wir eine Jubiläums-Premiumausgabe unseres Schuljahrbuches 2012/13 verfasst, in der wir in zusammenfassender Form versuchen, den Lesern einen schulgeschichtlichen Überblick von den Anfängen 1958 bis Mai 2013 zu vermitteln", kündigt Christoph an. "Dieses 60-seitige Jahrbuch wird an diesem Tage durch unsere Schülerfirma ,Mercatus 321' zum Verkauf angeboten."

In dieser Broschüre finde man auch Informationen über die jüngste Investition – die neue Sporthalle der Schule. Deren Innenleben können sich die Fest-Gäste ansehen. Dazu werden Führungen angeboten.

Während der gesamten Zeit wird für das leibliche Wohl der Besucher und Gäste gesorgt.
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 Schüler erkunden Karriere-Chancen LR - Catrin Würz 27.04.2013-10:32   TOP 
Zweite Vattenfall-Ausbildungsmesse in Welzow / 66 Unternehmen und 500 Schüler dabei
Welche beruflichen Perspektiven und Karriere-Chancen die Lausitzer Region für junge Leute bietet, haben rund 500 Schüler aus Spremberg, Weißwasser und umliegenden Orten am Mittwoch in Welzow erkundet. Im Besucherzentrum "Excursio" fand die zweite Vattenfall-Ausbildungsmesse statt. 66 Betriebe, Behörden und Bildungseinrichtungen präsentierten sich dort.


Ausbildungsmesse in Welzow: In einem Zelt bekamen Schüler wie Florian und Sammy Einblick in berufliche Perspektiven in der Region.

Ungewohnt bunter Trubel herrscht für ein paar Stunden im und um den Alten Bahnhof von Welzow. Ein großes Festzelt ist auf der Wiese vor dem Klinkerbau aufgebaut, Jazzmusik hallt über den Platz und der Duft von Gebratenem weht umher. Im 20-Minuten-Takt bringen Busse Schüler aus Spremberg, Weißwasser und Boxberg herbei, die sofort die verschiedenen Ausstellungsräume bevölkern, Infomaterial sammeln und sich Notizen machen.

Mit großem organisatorischem Aufwand hat der Energiekonzern Vattenfall diese zweite Auflage seiner Ausbildungs-Kontakt-Messe vorbereitet. "Sie soll jungen Leuten früh eine berufliche Orientierung ermöglichen sowie Perspektiven für eine Zukunft hier in der Heimat eröffnen", sagt Uwe Grosser, Leiter Bergbau bei Vattenfall. Zugleich biete die Messe natürlich auch den Unternehmen die Chance, ihren langfristigen Fachkräftebedarf zu sichern. Der Energiekonzern ist ja selbst der größte Ausbildungsbetrieb in der Region und suche motivierten und begeisterungsfähigen Nachwuchs, so Grosser.

Florian Scholta und Sammy Fisterer könnten vielleicht eines Tages dazugehören. Die beiden Achtklässler von der Mittelschule Krauschwitz sind mit ziemlich konkreten Vorstellungen nach Welzow gekommen und schauen im Zelt vor allem nach Ausstellern mit technischen Berufen. "Ich interessiere mich besonders für Automatisierungstechnik oder IT-Technik", sagt zum Beispiel der 13-jährige Florian. Da ist er am Vattenfall-Infostand bei Mathias Ganig schon ganz richtig. Der junge Mann lernt im dritten Lehrjahr Elektroniker und erläutert den Jungs den SPS, einen Computer für das Erlernen von Programmierung. Beide Mittelschüler hören fasziniert zu. Weniger etwas Technisches, sondern "lieber etwas mit Menschen", möchte dagegen Liza Komso in ihrem späteren Beruf einmal machen. "Vielleicht will ich einmal Psychologie studieren", sagt die Vierzehnjährige vom Landau-Gymnasium in Weißwasser. Sie findet es aber gut, sich auf einer solchen Ausbildungsmesse ein Bild davon machen zu können, was alles möglich ist. Immerhin reichen die hier vorgestellten Ausbildungsberufe vom Koch über Mechatroniker, Baugeräteführer, Chemielaborant oder Medienkaufmann bei der Lausitzer Rundschau bis hin zu Diplom-, Master- und Bachelorstudiengängen an der TU Bergakademie Freiberg. Offene Lehrstellen sogar ab Herbst 2013 kann die Papierfabrik Hamburger Rieger noch anpreisen. "Wir suchen zum Beispiel noch Papiertechnologen, Mechatroniker und Medientechnologen für Druck", erklärt Horst Schmöche vom Unternehmen. Alles für Mädchen hält der Raum 2 im Besucherzentrum parat. Haare schneiden bei der Elegant GmbH oder sich als Florist bei Jens-Uwe Winkler vom Blumenhaus in Spremberg ausprobieren – vieles ist möglich an diesem Nachmittag. Und das lassen sich auch Anabell Krupper und Sophie-Isabell Ribeiro Lima nicht entgehen. "Das meiste ist ziemlich interessant", sagen die beiden Achtklässlerinnen von der Freien Schule Boxberg. Sie würden auch im nächsten Jahr wieder eine solche Messe besuchen.
       Lausitzer Rundschau  


 Ab sofort heißt es "Sport frei" in neuer Halle LR Gabi Nitsche 28.03.2013-07:19   TOP 
Bürgermeister Rüdiger Mönch übergibt fertiggestelltes Objekt an Krauschwitzer Mittelschule

Die Sporthalle an der Mittelschule in Krauschwitz ist fertig. Am gestrigen Mittwoch wurde der Neubau feierlich seiner Bestimmung übergeben. Nach den Osterferien können die Schüler und Vereine das knapp 1,47 Millionen Euro teure Schmuckstück nutzen.




"Jetzt gehe ich auch in die Sporthalle", verkündete Schulleiter Michael Christoph lauthals, nachdem ihm Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) den symbolischen Schlüssel für den Neubau überreicht hatte. "Was lange währt, wird gut. Wir empfinden Stolz und Freude", bedankte sich der Schulchef bei allen am Bau Beteiligten. Seinen Sportlehrern und Schülern zollte er Anerkennung, wie lange es diese in der mehr als 50 Jahre alten Halle aushielten. Die habe sich seit vielen Jahren in einem auffallend desolaten Zustand befunden. Während der Bauphase mussten sich diese mit Sportstunden in einem improvisierten Fitnessraum von 50 Quadratmetern Größe oder unter freiem Himmel begnügen. Ab und zu nutzten die Krauschwitzer auch die Sporthalle im beenachbarten Bad Muskau. Logistisch war das nur zu lösen, weil die Eltern so manchen Schülertransport übernahmen.
Mit dem Turnhallen-Neubau wurde die vor rund acht Jahren begonnene Sanierung der Mittelschule fortgesetzt. Ein Anbau bildete den ersten Bauabschnitt. „Dann zog für lange Zeit Ruhe ein. Der Zahn der Zeit nagte aber weiter an der alten Bausubstanz, und wir mussten als Schulträger überlegen, die Turnhalle wegen Gefährdung zu schließen", blickte Mönch gestern zurück.
Über fünf Jahre versuchte die Gemeinde an Eördermöglichkeiten ranzukommen. 2011 bot sich endlich die Chance, weil Sachsen nun Schulbau über integrierte ländliche Entwicklung förderte. Hagen Neumann vom Krauschwitzer Planungsbüro Ussath schmiss daraufhin die alten Pläne über den Haufen und brachte eine Sporthalle in Passivhausbauweise zu Papier. Damit traf er mitten ins Schwarze und erntete von Mönch während der gestri¬gen Festveranstaltung viel Lob. Denn schon im Herbst 2011 erhielt Krauschwitz die Zusage vom Land für einen Zuschuss von 1,07 Millionen Euro. Mönch sprach von einer 70-prozentigen Förderung für die Einfeld-Sporthalle mit einer Größe von 15 mal 27 Metern plus Anbau mit Sanitärbereich.
In insgesamt 25 Losen wurde die Baumaßnahme aufgeteilt. Die reibungslosen Vergaben an überwiegend regionale Firmen seien vor allem dem Gemeinderat und Jürgen Dürr vom Sachgebiet Hoch- und Tiefbau in der Gemeindeverwaltung zu verdanken, unterstrich Mönch. So sei manche Hürde überwunden worden. Derzeit geht die Gemeinde von 1,47 Millionen Euro für die Sport-halle aus. Für die Außengestaltung und den Außensportplatz werde mit weiteren 214 000 Euro gerechnet. Zu keinem Zeitpunkt seien die Ausgaben aus dem Ruder gelaufen.
Für die Schüler und auch Vereine bieten sich nun moderne Bedingungen für sportliche Betätigung. Das unterstrich auch Volker Menzel, Referatsleiter im sächsischen Umweltministerium. Die Sporthalle sei eine gute Investition in die Zukunft. „Das Ergebnis ist überzeugend – gestalterisch wie energetisch.
Das Team der Mittelschule in Krauschwitz arbeite nach einem hervorragenden pädagogischen Konzept" und lege Engagement an den Tag, würdigte Dezernent Werner Genau im Namen von Landrat Bernd Lange. Gemeinsam mit Christian Linke, zweiter Beigeordneter vom Landrat, und Schulamtsleiterin Marlies Wiedmer-Hüchelheim gratulierte Genau den Krauschwitzern. Die gute Arbeit habe sich auch bei Eltern herumgesprochen. Das würde die aktuellen Anmeldungen bestätigen. 46 Kinder wechseln 2013 in die Mittelschule.
Ein Loblied stimmte Schulleiter Christoph auf die zahlreichen Unterstützer an. Ohne sie würden die Geräteräume leer stehen. Von der Sparkassenstiftung flössen zum Beispiel 5000, von der Firma Kreisel 3000 Euro. Auch die Gemeinde half, die 22000 Euro teure Grundausstattung anzuschaffen, informierte der stellvertretende Schulleiter Frank Seidel.
       Lausitzer Rundschau  


 Der Schlüssel zum Glück SZ Thomas Staudt 28.03.2013-04:32   TOP 
Die Turnhalle an der Krauschwitzer Mittelschule überzeugt. Die Forderung nach weiteren Investitionen bleibt.


Endlich: Nach zähem Ringen um die Turnhalle der Geschwister-Scholl-Mittelschule Krauschwitz hielt Schulleiter Michael Christoph (mit Stellvertreter und Sportlehrer Frank Seidel, rechts, und Bauamtsleiter Jürgen Dürr) gestern endlich den symbolischen Schlüssel für den Neubau in Händen. „Jetzt hab’ ich endlich auch einen. Das Privileg hatten bisher nur die Sportlehrer“, scherzte er.Foto: as


Das Interesse war groß, ist eine fast abgedroschene Formulierung. Und doch trifft sie die Einweihung der neuen Turnhalle der Geschwister-Scholl-Mittelschule Krauschwitz genau. Bei Anlässen wie diesem sind nicht selten die Reden so lau wie der Zuspruch. Anders gestern in Krauschwitz. Alle waren da, bei Vertretern der Gemeinde angefangen bis hoch zu Repräsentanten des Landes. Die Resonanz hat einen einfachen Grund: Die Gemeinde hat es trotz angespannter Kassenlage geschafft, einen Neubau zu realisieren, der nicht nur modernsten Standards genügt, sondern alle überzeugt. Doch wie sieht ein Turnhallenneubau aus, der die Kritiker zum Schweigen bringt? Unspektakulär, könnte eine Antwort lauten, zeit- und schnörkellos, eine andere.

Die Fakten: In einjähriger Bauzeit ist eine Einfelderhalle in den Maßen 95 Meter x 27 Meter entstanden. Ein Anbau fasst Funktionsräume wie Lehrerzimmer, Technikraum und Sanitärtrakt. 25 Aufträge wurden durch die Gemeinde vergeben. Ein Großteil davon ging an Firmen aus der unmittelbaren Umgebung. Fördermittelgeber und Sponsoren freuen sich über die Einhaltung des Kostenrahmens. Derzeit liegen die Kosten bei 1,47 Millionen Euro. 214000 Euro kommen für die Gestaltung der Außenanlagen noch hinzu. 1,07 Millionen Euro fließen als Fördergelder (Land, Kreis). Das entspricht einem Fördersatz von 75 Prozent. Zur Erinnerung: Insgesamt war der Bau auf 1,7 Millionen Euro geschätzt worden. Aber die Freude geht weiter. Die Haushaltskasse der Gemeinde und das Umweltministerium sind mit dem „Kernstück“ des Baus glücklich, eine Heizungsanlage nach Passivhausstandard, die Energie und damit Kosten spart. Tatsächlich werden die Aufwendungen für Energie im Konzert der zu erwartenden jährlichen Betriebskosten von 560000 Euro nicht die erste Geige spielen. Die Energie schlägt gerade einmal mit knapp zehn Prozent der Betriebskosten zu Buche. Nicht zuletzt freuen sich Schüler, Lehrer und Vereine über die nun optimalen sportlichen Bedingungen in Krauschwitz. Stellvertretend für die ganze Schule feierten viele Schüler das Ereignis mit der Aufführung des Harlem Shake, des zur Zeit wohl hippsten Massentanzes weltweit.

Bei aller Freude vergaßen Bürgermeister Rüdiger Mönch und Schulleiter Michael Christoph nicht, darauf hinzuweisen, dass die Sanierung des 50 Jahre alten Schulkomplexes weitergehen muss. Der Schule fehlen Kunst- und Musikräume. Fachkabinette im Hauptbau und der Westflügel der Anlage bleiben bis auf weiteres unsaniert. Das allgemeine Schulterklopfen darf auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der nun eingeweihte Neubau in allerletzter Minute realisiert wurde. Noch 2010 stand die Vorgängerhalle wegen baulicher und technischer Mängel kurz vor der Schließung. Nachdem 2011 klar war, dass der Neubau kommt, verzögerte die verspätete Kündigung der Verträge für einen auf der alten Halle aufsitzenden Funkmast das Projekt und machten das Neubauvorhaben zur Provinzposse. Ein Teil der alten Halle samt Funkmast mussten stehen bleiben. Aus heutiger Sicht ein Glücksfall. Die Versetzung hätte viel Geld gekostet, und wäre schnell von der Entwicklung eingeholt worden. Der Mast wird voraussichtlich überflüssig, wenn der Digitalfunk kommt.

Insgesamt überwog zu Recht die Freude über das Geschaffte. Rüdiger Mönch sagte, mit der Schulturnhalle sei ein sportliches Umfeld geschaffen worden, das den modernsten Anforderungen entspricht. Werner Genau vom Landkreis überreichte einen Scheck für die pädagogische Arbeit. Eine Reihe von Sponsoren, darunter der Schulförderverein, steuerte einen erheblichen finanziellen Anteil zur Ausstattung mit neuen Sportgeräten bei. Nur von einem kam nicht ein Mucks, von Umweltminister Frank Kupfer. Er musste krankheitsbedingt absagen.

       Sächsische Zeitung  


 Viertklässler reißen sich um einen Platz an der Mittelschule Schleife SZ Doreen Hotzan 16.03.2013-14:20   TOP 
Die Anmeldefrist für die künftigen fünften Klassen ist vorbei. Die SZ hat bei den Schulen nachgefragt, wohin die Eltern ihre Kinder schicken.

Wolfgang Goldstein ist zufrieden. Stolze 41 Schüler und damit neun mehr als 2012 wollen ab dem kommenden Schuljahr die „Dr. Marja Grollmus“ Mittelschule in Schleife besuchen. Das freut Schulleiter Wolfgang Goldstein. „Das zeigt doch, dass unsere Arbeit geschätzt wird“, sagt er. Das Besondere an der Schule: Hier werden ausgewählte Fächer in sorbischer Sprache unterrichtet. „Das wird gut angenommen“, so der Schulleiter.

Erst vor Kurzem ist die Anmeldefrist für die künftigen fünften Klassen verstrichen. Die Zahlen der Anmeldungen liegen nun der Bildungsagentur in Bautzen vor. Jetzt ist für Eltern und Kinder bis zum 7. Juni Warten angesagt. Denn erst dann steht fest, auf welche Schule die künftigen Fünftklässler gehen werden.

Die einzelnen Schulen jedoch sind mit den Ergebnissen der Anmeldungen zufrieden und blicken optimistisch auf das neue Schuljahr. Einige haben genau wie die Mittelschule in Schleife mehr Zuspruch als im vergangenen Jahr erhalten. An der Bruno-Bürgel-Mittelschule in Weißwasser vermeldet Schulleiter Dirk Nieter 44 Anmeldungen, fünf mehr als 2012. „Wir haben acht Anmeldungen überwiegend aus der Gemeinde Boxberg, hoffen aber auf weitere aus dem Raum Weißwasser“, sagt Lutz Ackermann, Mitglied im Förderverein der Freien Schule Boxberg/O.L..

46 Anmeldungen liegen bei der „Geschwister Scholl“ Mittelschule in Krauschwitz vor. Im vergangenen Jahr sind es 54 gewesen. Doch Schulleiter Michael Christoph ist dennoch zufrieden. „Wir sind froh, dass wir noch 46 Anmeldungen haben. Zwei Klassen können wir damit bilden“, sagt er. Die Ursache für den leichten Rückgang sieht er in den geburtenschwachen Jahrgängen. Das Landau-Gymnasium in Weißwasser vermeldet 71 Anmeldungen. Das sind fünf weniger als 2012. Dennoch werden wohl drei bis vier Klassen zusammenkommen, teilt die Schulleitung mit.

50 Viertklässler wollen ab dem Schuljahr 2013/14 die Comenius-Mittelschule in Mücka besuchen. „Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine deutliche Steigerung“, freut sich Schulleiter Torsten Weiß. Denn da sind es nach Auskunft der Sächsischen Bildungsagentur Bautzen gerade einmal 37 Schüler gewesen. An der Rothenburger Mittelschule Moritz Zimmermann liegen mit 44 Anmeldungen genau zehn mehr vor als noch im vergangenen Jahr. Der Direktor des Friedrich-Schleiermacher-Gymnasiums in Niesky, Dr. Volkmar Würfel, vermeldet um die 70 Neuanmeldungen. Das bedeutet eine leichte Steigerung im Vergleich zum Schuljahr 2012/13. Dort waren es 66 Anmeldungen. Stabil geblieben ist die Zahl der Anmeldungen bei der Freien Schule in Rietschen. Zehn Schüler haben sich hier angemeldet, teilt Mitarbeiterin Grit Paulo mit. Genug also, um eine Klasse aufzumachen. Die Mittelschule in Kodersdorf hat 51 Anmeldungen und damit 16 weniger als 2012. Weniger Anmeldungen hat auch die Mittelschule in Niesky. Jürgen Richter, stellvertretender Schulleiter, geht davon aus, dass die Schule ab dem kommenden Schuljahr zwei fünfte Klassen haben wird. Dennoch ist die Zahl der Anmeldungen mit 55 Schülern im Vergleich zum Vorjahr mit 63 leicht gesunken.

       Sächsische Zeitung  


 Kreis sieht den Schulnetzplan bestätigt LR 16.03.2013-08:47   TOP 
Freie Schulen in Rietschen und Boxberg werben weiter um Schülerinnen und Schüler
Die meisten Abc-Schützen wird es in diesem Sommer an der 1. Grundschule in Weißwasser geben.

Die meisten Abc-Schützen wird es in diesem Sommer an der 1. Grundschule in Weißwasser geben. Dort sind laut Bildungsagentur Bautzen 65 Kinder angemeldet. An den anderen Grundschulen sieht es wie folgt aus: Froboess-Grundschule 25, Geschwister-Scholl-Grundschule 33 (beide Weißwasser), Grundschule Daubitz 39, Grundschule Schleife 40, Grundschule Bad Muskau 43, Grundschule Boxberg 39, Grundschule Sagar 46. Bei den Mittelschulen sieht es wie folgt aus: Weißwasser 44, Schleife 41, Krauschwitz 46, Niesky 55, Rothenburg 44, Mücka 50. Derweilen sieht es bei den Freien Schulen nicht so gut aus. Rietschen meldet zehn Anmeldungen, Boxberg acht. Beide Einrichtungen hoffen auf weitere Bewerber. Die Boxberger vor allem aus dem Raum Weißwasser, hieß ess gegenüber der RUNDSCHAU.
       Lausitzer Rundschau  


 33 Überfallmelder für die Mittelschule Thomas Staudt (SZ) 15.12.2012-19:27   TOP 
Der Schock über den Amoklauf in den USA sitzt tief. Auch in Krauschwitz. Jetzt verstärkt die Gemeinde die Sicherheitsvorkehrungen für die Geschwister-Scholl-Schule.

Bei uns kann das nicht passieren. Der Satz ist in diesen Tagen kaum öfter zu hören als sonst. Doch in den Köpfen vieler hat er sich eingebrannt. „Nach einem solchen Amoklauf baut man fast automatisch einen Selbstschutzmechanismus auf“, sagt Michael Christoph. Der Leiter der Geschwister-Scholl-Mittelschule in Krauschwitz hält sein Haus für gut geschützt, auch wenn er weiß, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gibt. Um die Wahrscheinlichkeit eines Amoklaufs wie in Newtown, Erfurt oder Winnenden zu minimieren, setzt die Gemeinde nun die Sicherheitsstandards hoch. Am Dienstagabend vergab der Gemeinderat den Auftrag zum Einbau einer Sicherheitsanlage.

Der Beschluss ist keine Reaktion auf die jüngsten Vorfälle im US-Bundesstaat Connecticut. Aber er kommt zur rechten Zeit. Momentan wird am Neubau der Turnhalle gearbeitet. Sie sollte ohnehin eine Sicherheitsanlage erhalten. Doch die Verwaltung konnte den Fördermittelgeber davon überzeugen, dass eine Ausweitung der Maßnahme sinnvoll ist. Bis März werden für die 33 Überfallmelder sowie die zehn Decken- und Wandlautsprecher 350 Meter Kabel, 260 Meter Installationskanäle und 140 Meter Isolierschutzrohr verlegt. Die Technik sichert 70 Prozent des gesamten Schulgebäudes ab. Lücken gibt es bei der Ausstattung mit Lautsprechern auf den Fluren oder bei Gegensprechanlagen in einigen, weniger häufig genutzten Kabinetten. Wo die Schwachstellen genau liegen, will Michael Christoph ebenso wenig präzisieren, wie er geneigt ist, die genaue Funktionsweise der Anlage oder die Meldekette im Ernstfall zu schildern. Aus Sicherheitsgründen, versteht sich. „Ausschlaggebend ist, dass Schüler und Lehrer im Notfall in allen Bereichen der Schule informiert werden können“, sagt er.

Sicherheit kostet. Nach der letzten Rechnung blättert die Gemeinde für den erweiterten Standard 24000 Euro hin. 75 Prozent davon können über das Förderprogramm Integrierte Ländliche Entwicklung Ile abgerechnet werden. Die gesamte Schule zu hundert Prozent mit der Technik auszustatten, hätte 35000 Euro gekostet. Für eine Gemeinde wie Krauschwitz, die seit Jahren sehr sparsam wirtschaften muss, nicht zu stemmen. Mit der gefundenen Lösung ist man aber zufrieden. Die Gemeinderäte fassten den Beschluss einstimmig. Auch Bürgermeister Rüdiger Mönch wertet den Umstand, dass die Gemeinde mit dem heutigen, sehr hohen Sicherheitsbedürfnis mithalten kann, positiv.

An der Geschwister-Scholl-Mittelschule lernen derzeit 230 Schüler. Mit keinem hat Michael Christoph gezielt über Newtown gesprochen. Er hat auch den 21 Lehrern dazu keine Vorschriften gemacht. „Wenn es Gesprächsbedarf gibt, sind wir da. Wir wollten aber bewusst vermeiden, Ängste zu schüren.“ Für den Ernstfall liegen eine individuelle Gefährdungsbeurteilung und ein Kriseninterventionsplan in der Schublade. Eine Checkliste mit Handlungsempfehlungen, erarbeitet vom Landespräventionsrat und dem Kultusministerium, half bei der Aufstellung. Die Beurteilung ist verpflichtend, sagt Karsten Janz von der Unfallkasse Sachsen. Seine Versicherung greift nur bei Personenschäden. Sachschäden laufen über die Kommunalschadenversicherung.

Der Notfallplan wird aller zwei bis drei Jahre durchgespielt. Wie er aussieht, auch das will Michael Christoph nicht im Detail verraten. „Im Gegensatz zum Brandfall gilt bei einer Bedrohungslage dieser Art: Nicht rausrennen! Verbarrikadieren! Weg von der Tür und hinlegen!“ Notwendig war das Praktizieren dieses Verhaltenskodex an der Schule bisher noch nie. Im Gegenteil. „Das Wichtigste ist, dass die uns anvertrauten Kinder geschützt sind“, so Christoph. Schon heute muss klingeln, wer während des Unterrichts in die Schule will. Trotzdem soll die Geschwister-Scholl-Schule eine „offene“ Einrichtung bleiben. Mindestens im übertragenen Sinn.

       Sächsische Zeitung  


 Krauschwitzer Turnhalle wird ein Betrieb SZ - Sabine Larbig 30.10.2012-09:34   TOP 
Um Bau- und Betriebskosten niedrig zu halten, vermietet die Gemeinde die neue Sporthalle.

Im Mai 2013 wird die neue Turnhalle der Mittelschule Krauschwitz festlich eingeweiht. Ab dann können auch Vereine, private und andere öffentliche Interessenten die Halle für Veranstaltungen jeder Art nutzen – gegen Zahlung.


Die Turnhalle an der Mittelschule wächst täglich.
Meister Ronny Umlauft und Maik Schneider und Andreas Rothe (v.l.n.r.)
von der Dachdeckerfirma Melchior aus Krauschwitz decken jetzt das Dach ein. Foto: as


Wie hoch die Gebühr wird, steht noch nicht fest. Dass die Halle gemietet werden kann – dafür machte der Gemeinderat in der Oktobersitzung jedoch den Weg frei. Denn abgesehen davon, dass Krauschwitz als Schulträger so zusätzlich Geld in die Kasse fließt, kann die Gemeinde auch als Unternehmer tätig werden und dadurch seinen Baukostenanteil an der Halle minimieren, erklärt Kämmerin Maren Helbig. Damit Mehreinnahmen und Einsparungen kommen, muss die Sporthalle als Betrieb gewerblicher Art angemeldet werden. Festzulegen sind zudem Nutzungszeiten außerhalb des Schulsports.

Schulsportzeiten gesichert

Wie das funktioniert – dafür haben Schulleitung und Verwaltung schon einen Vorschlag. Vorrangig für den Schulsport reserviert werden die Zeiten 7.45 bis 13.30 Uhr von Montag bis Freitag. Zu den verbleibenden Tages- und Abendzeiten, einschließlich Wochenenden, steht die Sporthalle anderen Nutzern bereit. „Die Vermietung ist ein weiterer Schritt der Gemeinde in Richtung Wirtschaftlichkeit“, begründet Kämmerin Maren Helbig mit Blick auf die Haushaltslage.

Neu ist die Idee der Hallenvermietung nicht. Auch die alte Halle wurde vermietet – nur wirkte sich dies nicht so spürbar positiv auf den angespannten Gemeindehaushalt aus. Ob künftige Mietkosten nicht zu hoch für Vereine werden könnten, wollte Gemeinderätin Marlis Wudi wissen. Laut Kämmerin würden die Entgelte nicht zu hoch angesetzt. „Außerdem können wir durch den separaten Bau künftig eindeutig abrechnen.“

Während die Gemeinde bereits an finanziellen Zukunftsplänen schmiedet, wird an der Turnhalle noch fleißig gearbeitet. Das Ziegeldach ist fertig. Derzeit legen Mitarbeiter der Dachdeckerfirma Melchior die Bitumenbahnen, die als Zwischenlage auf dem Anbau mit Umkleiden und Duschen dienen. Noch liegt der rund eine Million Euro teure Sporthallenbau im Zeit- und Kostenplan. Damit im Winter der Innenausbau erfolgen kann, vergab der Gemeinderat jetzt schon weitere Bauaufträge. Von ihnen profitieren vor allem regionale Unternehmen. So geht der Auftrag für Trockenbau mit an Ausbau Franke aus Uhyst. Für Fliesenlegearbeiten ist die Firma Schmidt aus Niedercunnersdorf zuständig. Malerarbeiten erledigt das Unternehmen Tino Krupalla aus Gablenz und die Akustikdecken baut die Siskor Bau GmbH aus Boxberg ein.

Vergeben ist ebenfalls der Einbau des Sportbodens samt Einrichtungen für Reckanlage, Kletterstange, Sprossenwand, Basketball, Volleyball und Handballtore. Da hier auf den Nachweis von Qualitätszertifikaten zu achten ist, so Bauamtsleiter Jürgen Dürr, geht der Auftrag nur dann an eine Berliner Spezialfirma – ihr Angebot liegt bei 54465 Euro – wenn sie den Nachweis für das Zertifikat erbringt. Ist es nicht der Fall, geht der Zuschlag an die Nossener Firma Hocke.

       Sächsische Zeitung  


 Mitten in die Fresse! Sächsische Zeitung - Katja Schlenker 17.09.2012-14:47   TOP 
Ein Stück über Aggressionen soll Schüler in Krauschwitz, Weißwasser und Niesky aufrütteln. Viele halten es für echt. Die darin beschriebenen Konflikte sind es auch.


Rebekka Ameis von der Mittelschule in Krauschwitz (vorn links) sucht das Gespräch, nachdem die fünf Protagonisten von ihren Erfahrungen mit Gewalt berichtet haben. Kathrin (vorn rechts) hat die Vergewaltigung einer Frau verhindert und ist dabei selbst zum Opfer geworden. Seitdem plagen die Frau Zweifel, ob ihr Einschreiten richtig war oder ein Fehler. Fotos: André Schulze; Rolf Ullmann


Plötzlich ist es still im Gasthaus „Zur Linde“ in Krauschwitz. Würde gerade die viel beschriene Stecknadel zu Boden fallen, wäre ihr Aufprall beim Berühren der Erde im Raum gut zu hören. Dabei hat vor einem Moment noch das Lachen der Mittelschüler die Luft erfüllt. Die kernigen Sprüche des farbigen Richard sorgen für Heiterkeit unter ihnen – vor allem weil sie gegen den Neonazi Klaus Lützek schießen. Beide Protagonisten nehmen an einer Diskussionsrunde zum Thema Gewalt teil. Die Atmosphäre zwischen den zwei Gegenspielern ist schneidend, hasserfüllt, als würde ein kalter Lufthauch durch den hellen Lichthof wehen.

Doch von einer Minute auf die andere wird aus dem Spaß über Richards Verbalattacken auf den Neonazi Klaus Lützek Ernst. Richard beginnt von seinem Freund Francis zu erzählen. Der Musiker ausländischer Herkunft ist vor sechs Jahren in einer Kneipe von Neonazis angepöbelt, gedemütigt, mit einer Waffe bedroht und zusammengeschlagen worden. „Als er sich aus der Situation gewaltsam befreien konnte und vor den Nazis zu fliehen versuchte, rannte er in Panik durch eine Glastür“, erinnert sich Richard. Für seinen Freund endete das Zusammentreffen im Rollstuhl.

In diesem Moment wird deutlich, dass Richard nicht nur Wut bewegt, sondern auch Schmerz. Doch Klaus Lützek geht es ebenso. Er ist wütend auf den Vietnamesen, der seiner Mutter die Arbeit weggenommen hat. Der Geschäftsmann übernimmt den Lebensmittelladen, in dem die 58-Jährige seit vielen Jahren Kassiererin gewesen ist. Weil Klaus Lützek bereits seit seinem zwölften Lebensjahr mit der Neonaziszene Kontakt hat, über die Jahre hinweg in rechten Kreisen immer weiter aufgestiegen ist, weiß er sich in dieser emotionalen Situation nicht anders zu helfen. Seine Wut bricht sich am 9. November 2006 Bahn.

Mit drei Kameraden überfällt er den Laden, „um die Asiaten platt zu machen“, wie er selbst es ausdrückt. Der neue Besitzer des Ladens hat keine Chance seiner Wut zu entgehen, zu groß ist der Schmerz über die Demütigung seiner Mutter. Angebettelt habe sie den Asiaten, damit der sie als Kassiererin behält. Unfassbar in den Augen Klaus Lützeks, dass eine deutsche Frau in ihrem eigenen Land einen Ausländer um etwas bitten muss. Als der Neonazi seine Parolen in den Raum schreit, schütteln einige der Schüler stumm mit dem Kopf. Daran gehindert wird er von niemandem. Keiner schreitet ein – auch als Klaus Lützek beginnt, Richard verbal zu attackieren, nicht. Schließlich eskaliert die Situation und Richard verlässt wutentbrannt den Raum. Wieder einmal zeigt sich, Gewalt hat eine Geschichte – und Folgen.

Für die drei achten und neunten Klassen der Mittelschule Krauschwitz sind es heute nur Geschichten. Die Schüler hören gebannt zu, reagieren zum Teil bewusst durch Zwischenrufe, zum Teil unbewusst durch zustimmendes Nicken oder ablehnendes Kopfschütteln. Was sie in dem Moment noch nicht wissen: All das, was die insgesamt fünf Gesprächsteilnehmer erzählen, ist genau so passiert. Gleich um die Ecke, hier in Deutschland. Die Geschichten zeigen Gewalt in all ihren offensichtlichen und versteckten Facetten. Sie handeln nicht nur von brutalem Rassismus, sondern auch von dumpfer Ignoranz oder latenter Unterdrückung. Die „Berichte über Gewalt“ sind ein Präventionsprogramm der Schüler-Unfallversicherung gegen Gewalt an sächsischen Schulen. Schauspieler spielen dabei echte Fälle nach. Das Projekt soll die Schüler dazu bringen, Stellung zu beziehen und ihnen die Augen zu öffnen. Erst am Ende der Veranstaltung werden die Schüler darüber aufgeklärt.

Rebekka Ameis ist einer dieser Schüler in Krauschwitz und sucht auch nach der Vorstellung der Personen das Gespräch mit Kathrin. Die Frau ist Zeugin einer Vergewaltigung geworden und mutig dazwischen gegangen. Nun ist ihr Gesicht entstellt. „Ich fand die Darstellungen und die Geschichten sehr bewegend“, sagt Rebekka. Auch Schulleiter Michael Christoph hält diese Form der Provokation für sehr wirksam. „Es war sehr gut und überzeugend. Die Wortwahl war unerwartet und teilweise krass“, sagt Mathematik- und Physiklehrerin Katrin Tillack. „Man wird wieder nachdenklich, überlegt sich Bezüge zum eigenen Leben. Und überlegt, wie man auf die Anfänge von Gewalt schneller reagiert.“

 Turnhallendach ist bis zum Winter dicht SZ 1.September 2012 - Thomas Staudt 01.09.2012-09:54   TOP 
Nach Anfangsschwierigkeiten läuft bei dem Neubau inzwischen alles glatt. Das feierte Krauschwitz mit einem Richtfest. Ein Problem allerdings ist ungelöst.


Sekt oder Selters? – Rüdiger Mönch (l.) und Torsten Walsch nehmen lieber Sekt.


Immer tiefer: Parallel zum Richtfest liefen im Schulhof die Erdwärmebohrungen.
Rüdiger Mönch hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Dabei war anfangs nicht klar, ob er und die Gemeinde beim Neubau der Mittelschulturnhalle nicht eher den Vogel abschießen. Beim Richtfest für den Neubau am Freitag brauchte Mönch genau 28 Schläge, um den traditionellen Nagel im Dachgebälk zu versenken. Die Gäste zählten lautstark mit. Bei einem Fast-Treffer stieben sogar die Funken. Ein erfreuliches Ereignis, von dem im Frühjahr noch unklar war, ob es 2012 noch stattfinden würde. Als es an den Abriss der alten Turnhalle ging, war plötzlich der Sendemast für den Katastrophenschutz im Weg. Kurz zuvor hatte sich sogar die Laufzeit für den Nutzungsvertrag mit dem Landkreis verlängert. Automatisch, weil keine Kündigung eingereicht wurde. Dumm darf man sein, aber man muss sich zu helfen wissen. Relativ schnell war eine Alternative gefunden: Ein Teil des Giebels der alten Turnhalle samt Mast blieb einfach stehen und der Neubau wurde im Abstand von zwei Metern danebengesetzt.

Das Problem war aber nur das Ende einer langen Anlaufphase. Seit 2005 bemühte sich die Gemeinde um Fördermittel für eine neue Halle und erhielt immer wieder Absagen. „Ich weiß nicht, wie oft wir nach Chemnitz und Dresden gefahren sind“, berichtete Rüdiger Mönch. Umsonst. Und das, obwohl die alte Halle wegen akuter Gefährdung fast geschlossen worden wäre, wie sich Schulleiter Michael Christoph erinnerte. Als es dann endlich klappte, waren Umplanungen notwendig, weil statt einer „normalen“ Turnhalle eine in Passivbauweise entstehen sollte. Das gesamte Projekt wird insgesamt 1,7 Millionen Euro kosten. Allein der Neubau kommt auf etwas über eine Million Euro, 63 Prozent davon werden gefördert. Noch vor dem Winter soll der Bau dicht sein. Dann kann der Innenausbau weitergehen, so Bauamtsleiter Jürgen Dürr. Als Bauende ist der März 2013 vorgesehen. Zur Einweihung im Mai ist ein großes Schulfest geplant. Der Schulsport findet bis Oktober im Freien statt. Dann kann Krauschwitz die Turnhalle in Bad Muskau mitnutzen. Die 233 Schüler werden derzeit von 22 Lehrern unterrichtet. Im gerade anlaufenden Schuljahr kommen 48 neue Schüler in zwei Klassen hinzu.

Die Turnhalle ist aber nicht die erste und auch nicht die letzte bauliche Neuerung der Mittelschule. Die Sanierung begann 2006 mit dem Neubau der Fachkabinette und soll mit der grundhaften Erneuerung des Hauptbaus der Schule abgeschlossen werden. Baubeginn und Kosten? Offen. Unklar ist auch, ob der dritte Bauabschnitt Räume für Kunst und Musik vorsieht. Sie fehlen bisher.

Und was wird mit dem Sendemast? Landkreis und Katastrophenschutz haben sich zu dem Vorschlag der Gemeinde, den Mast der Sendergemeinschaft unweit des Gemeindeamtes mitzunutzen, noch nicht geäußert. Aber sie haben ja einen gültigen Pachtvertrag.

       Sächsische Zeitung  


 Neubau bringt super Sportstunden LR 1.September 2012 - Gabi Nitsche 01.09.2012-09:37   TOP 
Krauschwitz feiert Richtfest für das 1,7-Millionen-Euro-Vorhaben an der Mittelschule

28 Hammerschläge hat Bürgermeister Rüdiger Mönch am Freitagvormittag benötigt, um im strömenden Regen den letzten Nagel ins Gebälk der neuen Turnhalle an der Mittelschule Krauschwitz zu bekommen. Der Sporthallenbau wird mit gut einer Million Euro aus dem Programm Integrierte Ländliche Entwicklung gefördert. Die Gesamtkosten betragen knapp 1,7 Millionen Euro.






Die Freude über den Neubau ist an der Schule groß. Denn Schüler und Lehrer bekommen nun super Bedingungen in einer Einfeld-Halle, die 400 Quadratmeter groß ist, für den Sportunterricht. In der 50 Jahre alten Turnhalle war das absolut nicht möglich. Geht es nach Schulleiter Michael Christoph, könnte an diesem verregneten Freitag schon Einweihung sein. Im März soll es so weit sein. "Bis heute haben die beteiligten Firmen eine Punktlandung hingelegt." Das betonte Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler), nachdem er den letzten Nagel ins Gebälk geschlagen hatte. 28 Hammerschläge brauchte der Gemeindechef. "Ich hab' mir den längsten Nagel ausgesucht", kommentierte er lachend die handwerkliche Leistung unter den Augen von Zimmermann Torsten Walsch von der Firma Rösch.

Mit dem Turnhallen-Neubau wird die vor rund acht Jahren begonnene Sanierung der Mittelschule fortgesetzt. Ein Anbau bildete den ersten Bauabschnitt. "Dann zog für lange Zeit Ruhe ein. Der Zahn der Zeit nagte aber weiter an der alten Bausubstanz, und wir mussten als Schulträger überlegen, die Turnhalle wegen Gefährdung zu schließen", blickte Mönch zurück. Über fünf Jahre versuchte die Gemeinde, an Fördermöglichkeiten ranzukommen. "Etliche Male haben wir Anträge gestellt. Ich weiß nicht, wie oft wir zusammen mit dem Planungsbüro bei den entsprechenden Türen in Sachsen angeklopft haben." Dann tat sich eine Möglichkeit auf, doch die Planung musste komplett erneuert werden. Bis dahin hatte niemand in Krauschwitz an einen Turnhallenbau in Passivhausbauweise gedacht. Projektleiter Hagen Neumann vom Ingenieurbüro Ussath sei das gelungen, bedankte sich Mönch. Den im Herbst 2011 erhaltenen Zuschuss von 1 042 000 Millionen Euro – 63 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben – muss Krauschwitz nicht zurückzahlen. Die Vorbereitungen für den Baubeginn liefen von da an auf Hochtouren. Immerhin musste ja noch der Gleichwellensenderstandort gesichert werden, der sich auf dem alten Turnhallenanbau befindet. Das gestrige Richtfest für das rund 1,7-Millionen-Euro-Vorhaben war ein würdiger Anlass für eine herzliches Dankeschön vom Bürgermeister an dessen Verwaltung, insbesondere an Jürgen Dürr und Frank Richter, an den Rat, die Planer und die Baufirmen, die die Herausforderungen dieses Neubaus annehmen. Wenn die Halle steht, geht der Kampf der Krauschwitzer weiter. Denn auch das Haupthaus muss dringend saniert werden. Schulleiter Michael Christoph macht eine weitere Forderung auf, um den Schülern zeitgemäße Unterrichtsbedingungen bieten zu können: "Wir brauchen einen Kunst- und Musikraum." Dort, wo jetzt noch der alte Verbindungstrakt steht, könnte dieser gebaut werden.
       Lausitzer Rundschau  


 Schwerlast-Verkehr nervt Anwohner LR 28.August 2012 - Gabi Nitsche 30.08.2012-18:44   TOP 
Chancen für mehr Ruhe an der Geschwister-Scholl-Straße in Krauschwitz stehen schlecht
Anwohner der Geschwister-Scholl-Straße in Krauschwitz sind mit ihrer Geduld am Ende. Sie wollen den Schwerlastverkehr nicht länger ertragen. Doch ihre Chancen stehen schlecht – es ist eine Staatsstraße.

Die gefühlte Belastung hat zugenommen. "Wir haben ja viel Verständnis, aber jetzt donnern die Schwerlaster laufen durch", beschwerte sich ein Anwohner in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Straße leide darunter, immer wieder würden sich die Gullydeckel senken und wenn die Laster über diese fahren, scheppert es gewaltig. Vor allem, wenn die Fahrzeuge unbeladen sind. Die Reparaturen würden außerdem Geld kosten. Hinzu komme die Unfallgefahr. Besonders stark sei diese in den Bereichen am Einkaufsmarkt und an der Mittelschule. Die Durchfahrt sollte den Lkw nicht mehr gestattet werden. Der Anwohner schlug vor, diese könnten auf der Görlitzer Straße (B 115) bleiben und in Richtung Bad Muskau fahren. Weil sie durch die Stadt nicht durchkämen, könnten die Transporter auf die B 156 abbiegen, vorbei an der Turmvilla bis hoch zu Bendels-Kreuzung fahren und von dort dann auf der gewohnten Strecke nach rechts weiter in Richtung Eiland-Kreisel.

Die Gemeindeverwaltung habe bereits Kontakt zu den zuständigen Behörden gesucht, so Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler). Man wolle sich zusammensetzen, denn so einfach wie es sich anhört, sei die Problematik nicht.

Straße ist Lkw-tauglich
Andreas Biesold vom Landesamt für Straßen und Verkehr, Außenstelle Bautzen, kann das nur unterstreichen. "Das ist eine Staatsstraße, und da kann jeder fahren. Sie wurde in den 90er-Jahren dafür ausgebaut. Oder aber die Straße wird zurückgestuft, dann kann sie die Gemeinde übernehmen." Angesichts der klammen Kassen in Krauschwitz kaum vorstellbar. Wenn die Lkw-Fahrer die Route nehmen, wie vom Anwohner vorgeschlagen, spricht nichts dagegen, sagt Biesold. Vermutlich aber die Navis in den Fahrzeugen. Wenn die Fahrer den kürzesten Weg suchen, dann ist der über die Geschwister-Scholl-Straße sicherlich der kürzere.

Seit den 90er-Jahren war immer wieder einmal die Rede von einer Ortsumfahrung, um die Anwohner an der Geschwister-Scholl-Straße zu entlasten. Inzwischen ist es still um dieses Thema geworden. Biesold bestätigt das. Die Ortsumfahrung stehe zwar noch im Bundesverkehrswegeplan – der gilt noch bis 2015 – "aber es gibt keine ernsthaften Planungen".

Ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h möglich sei, um die Lärmbelästigungen zu reduzieren, könne Biesold nicht beantworten. "Das ist eine reine verkehrsbehördliche Entscheidung." Und die liegt beim Landratsamt des Landkreises Görlitz. Für Werner Genau, Dezernent des Landkreises Görlitz, und in Krauschwitz zu Hause, sind 30 statt 50 km/h eher "illusorisch". Denn: "Das ist eine Staatsstraße mit Wirtschaftsverkehr."

Einen 30er-Bereich gab es in der Vergangenheit bereits unmittelbar vor der Mittelschule, und das nur in einer Richtung, von West nach Ost. Wer in die andere Richtung fuhr, konnte 50 fahren. Hinzu kam ein Starkasten. Im Jahr 2009 setzte die Straßenverkehrsbehörde im Einvernehmen mit dem Gemeinderat die 50 durch. Der Starkasten blieb. Das Hinweisschild "Vorsicht, Kinder!" und die Verkehrsinsel galten seitens der Behörde als Argumente.

Auch Werner Genau räumt einer Ortsumfahrung kaum Chancen ein. "Die Denkweise an höchster Stelle hat sich im Freistaat geschärft. Die Prämissen für solche Vorhaben sind strenger. Und wir erreichen hier wohl kaum die Verkehrszahlen für eine prioritäre Einordnung."

       Lausitzer Rundschau  


 Das Unternehmen Kreisel feiert sein 100-jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür LR 20.August 2012 - Anja Guhlan 20.08.2012-19:50   TOP 
In einer kleinen Scheune hat alles begonnen
Krauschwitz 1912 haben die Gebrüder Kreisel eine kleine Schlosserei und Schweißerei in Keula, dem heutigen Krauschwitz eröffnet. 100 Jahre später gehört die Firma Kreisel zu einem der bedeutendsten Unternehmen in der Region. Bei einem Tag der offenen Tür konnten am Samstag Besucher einen Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens werfen sowie den Produktionsablauf verfolgen.

Es fing alles ganz klein an: Die Gebrüder Wilhelm und Friedrich Kreisel richteten in einer alten Scheune auf dem Grundstück der Großeltern eine Werkstatt ein, um Filterwände zur Luftreinhaltung in Gießereien zu bauen. "Die Männer machten Schlosserarbeiten, und ihre Ehefrauen bespannten die Luftfilter", erzählt Geschäftsführer Horst Meister aus der Historie. Der handwerkliche Familienbetrieb von einst ist zu einem mittelständischen Unternehmen mit 130 Mitarbeitern, neun Auszubildenden und einer Niederlassung in Hamburg gewachsen. Kreisel agiert heute als Anlagenbauer und Spezialist international.

Zum 100-jährigen Bestehen gab es am Samstag einen Tag der offenen Tür. Hunderte Besucher strömten ab dem Vormittag auf das über 5000 Quadratmeter große Betriebsgelände. Viele nahmen gleich an den Führungen durch die modernen Fertigungshallen teil, um den Produktionsablauf in der Firma zu bestaunen. Von der Konstruktion über die Montage bis hin zur Farbgebung ist Vieles zu sehen.

"Ich finde es sehr interessant, das alles mal zu sehen. Es ist ja im Alltag nicht möglich solche Einblicke zu bekommen", erzählt Susan Wolsch (35). Auch Gisela Schleuder ist sehr interessiert an der Technik des Unternehmens. Sie stellt den Mitarbeitern viele Fragen und betastet das ein oder andere Werkstück. "Ich will handwerklich fit bleiben. Besonders interessant fand ich die Abteilung der Farbgebung, wo den Produkten und Anlagen die nötige Farbe verliehen wird."

Alte Techniken vorgeführt

Aber auch alte Arbeitsschritte, die vor rund 40 oder 50 Jahren praktiziert wurden, wurden beim Tag der offen Tür vorgeführt. So mussten damals noch Pferde oder Traktoren große und schwere Bleche von einer Produktionshalle zur nächsten ziehen. Heute hat sich die Transporttechnik so weiterentwickelt, dass ferngesteuerte Plattenwagen die Bleche von den Arbeitsorten zum nächsten transportieren. "Interessant war auch die Vorführung wie das Blech einer Laufraddecke von Hand umgeformt wurde", sagt Walter Lippach aus Krauschwitz. Der 73-jährige Besucher findet es erstaunlich wie schnell sich die Technik weiterentwickelt hat. "Ich begrüße aber diese neuen Maschinen, mit ihnen geht wohl vieles leichter als früher."

Auch an der großen und der etwas kleineren Drehmaschine haben sich Besucher eingefunden. Hier werden an diesem Tag kleine Holz-Kreisel als Erinnerung für Kinder produziert. Auch der elfjährige Marc Schander steht in der Schlange. "Mein Vati arbeitet hier bei Kreisel. Und nun will ich mir mal anschauen, was er hier den ganzen Tag macht. Die großen Maschinen finde ich richtig faszinierend", sagt er.

Der Schlüssel zum Erfolg
Doch wie kann sich ein Unternehmen 100 Jahreauf dem Markt halten? "Der Schlüssel zum Erfolg liegt immer in Investitionen", verrät Horst Meister. "Obwohl wir auch in der Vergangenheit schwere Zeiten wie die zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise und die jetzige Eurokrise durchlebten, wir haben die Krisen immer überstanden."

In Zukunft will Kreisel weiter in moderne Produkte und gutes Personal investieren. Was Kreisel dazu dringend bräuchte ist eine gute Infrastruktur – sowohl was die Straße angeht als auch was die Datenautobahn, das Internet betrifft.

Geschäftsführer Horst Meister gesteht ein: "Wir haben hier in Krauschwitz einen deutlichen Standortnachteil, dennoch wollen wir als Unternehmen hier bleiben und die Region weiter fördern"

Zum Thema:
Auch ein symbolischer Scheck von 3000 Euro ist an die Mittelschule Krauschwitz übergeben worden. "Etwas für die Zukunft tun", begründet Horst Meister den Schritt. Nicht uneigennützig. Denn Mittelschüler könnten irgendwann auch mal Auszubildende bei Kreisel werden. "In diesem Jahr werden wir wieder vier neue Azubis einstellen", erklärt Steffen Schröder.
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 Hohe Lernmittelkosten belasten Haushalt der Stadt Weißwasser LR 3.August 2012 06.08.2012-22:30   TOP 
Auch im Raum Weißwasser belasten zusätzliche Kosten für Lernmittel an Grund- und Mittelschulen die Haushalte der Kommunen. Aufgrund eines nun rechtskräftigen Urteils des Oberverwaltungsgerichts sind sie als Schulträger in der Pflicht, Schüler auch mit Kopien und Arbeitsheften auszustatten.

Für die Stadt Weißwasser bedeutet das Mehrkosten in Höhe von 15 200 Euro, die kurzfristig aufzubringen sind, so die zuständige Sachgebietsleiterin. Für die kommenden Jahre könne die Stadt diese finanzielle Belastung nicht allein stemmen. Daher unterstütze Weißwasser die Initiative des Landkreises Görlitz, der gemeinsam mit den Kommunen eine Gegenfinanzierung vom Freistaat fordern will. Der Landkreis muss für seine Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulzentren rund 150 000 Euro zusätzlich aufbringen, so eine Sprecherin der Behörde. In Schleife und Krauschwitz sind die Kosten für die Mittelschulen noch nicht ermittelt. Die Grundschule in Rietschen hat gegenüber der Gemeinde einen Zuschuss-Bedarf von 3000 Euro anmelden müssen, so die Schulleiterin.
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 Eine klasse Klassenleistung LR 13.Juli 2012 - Regina Weiß 18.07.2012-22:57   TOP 
Mädchen und Jungen verabschieden sich mit Geschenk aus der Mittelschule Krauschwitz
Zwei Tage bevor die Schüler der 10. Klasse der Mittelschule Krauschwitz in der Orangerie Bad Muskau ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen, haben sie der Schule ein Geschenk gemacht – das Foyer hat nun ein neues Wandbild.


Toni Köhler, Maria Lisk und Felix Ressel (v.l.n.r.) vor dem neuen Wandbild an der Mittelschule Krauschwitz


"Jetzt weiß jeder sofort, wo er sich befindet", lobt Michael Christoph mit Blick auf das neue Wandbild im Eingangs-Foyer der Mittelschule Krauschwitz. Dort sind die Köpfe von Hans und Sophie Scholl verewigt, die Köpfe der Widerstandsbewegung Weiße Rose. Die Geschwister Scholl – die Mittelschule Krauschwitz trägt sie im Namen – wurden 1943 hingerichtet. Nicht von ungefähr steht unter den Bildnissen ein Spruch von Richard von Weizsäcker: "Jeder ist verantwortlich für das, was er tut und mitverantwortlich für das, was er geschehen lässt."

Es ist seit Längerem eine gute Tradition, dass sich die Zehntklässler in Krauschwitz mit einem Geschenk verabschieden. Da wurde schon ein Grillplatz gebaut, die Rabatten und Sonnenuhr herausgeputzt oder das Buswartehäuschen verschönt.

"Wir haben auch überlegt, was wir machen. Erst wollten wir den Klassenraum renovieren", erzählt Schülersprecherin und Zehntklässlerin Maria Lisk. Doch dann entschied man sich für die Arbeit im Foyer. Dieses ist seit der Sanierung der Toilettenanlagen farblich neu gestaltet worden, hat aber nun einen wirklichen Hingucker erhalten. Ideen, wie die Gestaltung erfolgen sollte, wurden in der Klasse durchgesprochen, erinnert Maria Lisk an den Werdegang.

"Obwohl drei Schüler den Hut aufhatten, ist es doch eine Klassenleistung. Denn es ging um ein Konzept und es mussten die finanziellen Mittel beschafft werden", erklärt der Schulleiter. Und zudem sei eine klasse Leistung herausgekommen. "Das Ganze wurde hervorragend umgesetzt", lobt er die Zehntklässler. Auch Klassenleiterin Carola Kästner ist stolz über die Leistung ihrer Klasse.

Maria Lisk, Toni Köhler und Felix Ressel finden auch, dass sich der Einsatz gelohnt hat. "Es sieht doch viel besser aus als vorher, wo die Bilderrahmen dort hingen. Jetzt guckt man sofort hin", erklärt Felix. Noch dazu, wo die Geschwister-Scholl-Porträts mittels Spot angestrahlt werden. Leistungen, die nur dank Sponsoring geklappt haben. "Wenn ihr später mal zu Klassentreffen die Schule wieder besucht, könnt ihr Euch daran erinnern, dass ihr hier dabei wart", so Michael Christoph.

23 von 24 Schülern werden am Samstag ihr Abschlusszeugnis überreicht bekommen. Sie gehen vor allem mit einem lachenden Auge, wie Maria, Felix und Toni versichern. "Das mit einem tränenden kommt vielleicht später", so Maria Lisk. Sie wird eine Lehre als Verwaltungsfachangestellte in der Stadtverwaltung Cottbus beginnen. Felix Ressel beginnt bei der Glasmanufaktur Brandenburg in Tschernitz eine Lehre und Toni Köhler wird Zahntechniker. "Mein Wunschberuf", erklärt er der RUNDSCHAU.

Wie Schulleiter Michael Christoph versichert, weiß der Großteil der Klasse, wie es nach der 10. weitergeht. "Vor allem die, die sich rechtzeitig gekümmert haben", so Christoph.

       Lausitzer Rundschau  


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